Seitenbereiche

Sachbezug beim Aufladen des Elektroautos: Ja oder Nein?

Inhalt
Sachbezug beim Aufladen des Elektroautos: Ja oder Nein?

Erscheinungsdatum:

Steuernews TV Juni 2018

Ist für unentgeltliches Aufladen eines Elektroautos beim Arbeitnehmer ein Sachbezug anzusetzen? Und wo liegt der Unterschied zwischen einem arbeitgebereigenen Elektroauto und einem arbeitnehmereigenen Elektroauto? Unsere neueste Ausgabe von Steuernews-TV beleuchtet beide Praxisfälle und gibt hilfreiche Antworten.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Sachbezug beim Aufladen des Elektroautos: Ja oder Nein?

Praxisfall 1: Ein arbeitgebereigenes Elektroauto

Ein Arbeitnehmer kann ein arbeitgebereigenes Elektroauto (CO2-Emissionswert von 0 Gramm pro Kilometer) auch für nicht beruflich veranlasste Fahrten nützen.

  • Dann ist laut Verordnung seit 2016 ein Sachbezugswert von Null anzusetzen.
  • Gemäß den Lohnsteuerrichtlinien sind mit dem Sachbezugswert alle geldwerten Vorteile abgegolten, die mit der Nutzung des arbeitgebereigenen Kfz üblicherweise verbunden sind. Dazu zählt auch das unentgeltliche Aufladen eines arbeitgebereigenen Elektroautos beim Arbeitgeber.

Praxisfall 2: Ein arbeitnehmereigenes Elektroauto

Der Arbeitgeber ermöglicht dem Arbeitnehmer das kostenlose Aufladen seines eigenen Privat-Elektroautos.

  • Gibt es am Abgabeort kostenfreie E-Ladestationen, liegt laut Lohnsteuerrichtlinien kein Sachbezug vor, denn der übliche Endpreis am Abgabeort ist in diesem Fall Null.
  • Bekommt jedoch der Arbeitnehmer die Stromkosten für ein privates Elektrofahrzeug vom Arbeitgeber ersetzt, handelt es sich nicht um einen Auslagenersatz. Es liegt daher ein steuerpflichtiger Arbeitslohn vor.

Mit diesem QR-Code gelangen Sie schnell und einfach auf diese Seite

Scannen Sie ganz einfach mit einem QR-Code-Reader auf Ihrem Smartphone die Code-Grafik links und schon gelangen Sie zum gewünschten Bereich auf unserer Homepage.